Die Alternative zur Berufsausbildung: Das freiwillige soziale Jahr Nach dem Schulabschluss stellen sich jedes Jahr hunderttausende Schulabsolventen die Frage, was nach der Schule kommen soll. Ob eine Ausbildung, die staatlich anerkannt ist, ein Studium oder andere Ausbildugngsmöglichkeiten- viele können sich nicht entscheiden . Einige verreisen oder suchen sich einen Minijob. Eine weitere Möglichkeit hat sich in den letzten Jahren entwickelt und erfreut sich großer Beliebtheit. Das freiwillige soziale Jahr ist eine super Möglichkeit zur Berufs- und Ausbildungsorientierung. Gleichzeitig verdient man ein gutes Taschengeld und tut obendrein etwas Gutes. http://www.biknetz.de/ verrät alles Wichtige zum Thema FSJ. Das freiwillige soziale Jahr Das FSJ ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, die sich über mehrere Monate bis hin zu einem Jahr erstreckt. Das FSJ kann von Menschen im Alter zwischen 17 und 27 absolviert werden, wobei die Vollzeitschulpflicht abgeschlossen sein muss. Die jungen Menschen unterstützen Fachkräfte in Behinderteneinrichtungen, Altenheimen, Krankenhäusern und verschiedenen anderen Einrichtungen. Darüber hinaus gibt es mehrere Seminare und Workshops, die zur Persönlichkeitsbildung dienen. Das FSJ kann auch im kulturellen Bereich stattfinden (FSJ Kultur). Daneben gibt es auch das FÖJ, das freiwillige ökologische Jahr, das im Natur- und Umweltschutz absolviert wird. Wie das FSJ helfen kann den richtigen Beruf zu finden Innerhalb des FSJ lernen die Jugendlichen ihre eigenen Kompetenzen kennen, erlernen wichtige Methoden und Fertigkeiten und lernen den Arbeitsalltag kennen. Über einen längeren Zeitraum lernen sie einen Beruf kennen und können Erfahrungen machen, welcher Beruf in Zukunft in Frage kommen könnte. Vergütung und Leistungen Die meisten FSJ werden mit einem kleinen Taschengeld vergütet, das durchschnittlich bei 150 Euro monatlich liegt. Außerdem gewähren viele Träger materielle Leistungen wie kostenlose Unterkunft und Verpflegung. Bewerbung Ein FSJ kann meist jederzeit begonnen werden, bewerben kann man sich online bei allen registrierten Trägern. Dabei sollte die Bewerbung einen Lebenslauf mit Foto, ein Motivationsschreiben und die persönliche Eignung und Beweggründe umfassen. Ein Artikel zum Thema Ausbildung von Julia Kuhn.